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Die besten kostenlosen Notenprogramme und Tools für den Einstieg ins Arrangieren

Die besten kostenlosen Notenprogramme und Tools, mit denen du Arrangements als Noten schreibst. Dazu gehören Editoren für Browser und Desktop, Audio-Tools und Quellen zum Lernen.

Kostenlose Notenprogramme für den Einstieg ins Arrangieren, mit Editoren für Browser und Desktop, Tools zum Trennen von Stems und Quellen für Musiktheorie

Dieser Artikel gehört zu unserem Überblick über die besten Tools für Musiktranskription und Noten.

Das beste kostenlose Notenprogramm ist MuseScore. Es ist ein vollwertiger Editor für den Desktop, der wirklich nichts kostet, und keine der Kernfunktionen steckt hinter einer Bezahlschranke. Wenn du lieber im Browser schreibst und deine Noten per Link teilen willst, haben Noteflight, Flat.io und Soundslice kostenlose Versionen. Unter den kostenpflichtigen Desktop-Programmen liegen Dorico und Sibelius vorn, für den Anfang ist MuseScore aber für die meisten die richtige Wahl.

Vielleicht fängst du gerade an, Arrangements als Noten zu schreiben, und willst noch nicht viel Geld für Software ausgeben, solange du dich orientierst. Dann lohnt sich ein Blick auf alles, was es gibt, denn einiges davon kann deine Arbeit ordentlich voranbringen. Hinter jedem kostenlosen Angebot steckt natürlich die Hoffnung, dass du dich in das Produkt verliebst und eine größere Version oder ein kostenpflichtiges Add-on kaufst. Wenn du die Notenprogramme und Audio-Tools kennst, kannst du selbst gut abwägen, wann sich ein Upgrade lohnt.

Kostenlose Notenprogramme

Mit mehreren Noteneditoren kannst du loslegen, ohne etwas zu bezahlen. Sie lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen: Editoren im Browser und Programme für den Desktop.

Im Browser

Online Noten zu schreiben hat klare Vor- und Nachteile. Mit einem Editor im Browser teilst du einfach einen Link, und andere können hören und sehen, was du geschrieben hast. Bei manchen Editoren können andere deine Noten auch bearbeiten, sodass ihr gemeinsam daran arbeitet. Du musst außerdem nichts installieren, und keine Dateien oder Programme belegen Platz auf der Festplatte.

Noteflight und flat.io sind mit ihren Browser-Editoren vor allem im Bildungsbereich erfolgreich, weil sie sich problemlos auf einem Chromebook nutzen lassen und kein Mac oder PC nötig ist. Ebenfalls im Browser und mit kostenloser Version gibt es Soundslice. Soundslice ist für einen schönen Notensatz bekannt und hat unter den Online-Editoren den größten Funktionsumfang.

Mit allen diesen Editoren kannst du Noten grundlegend bearbeiten, MusicXML importieren und exportieren und deine Noten als PDF exportieren. Dafür kann es Probleme geben, wenn du offline arbeitest, und für die Wiedergabe gibt es nur wenige Einstellungen. Außerdem fehlen einige fortgeschrittene Funktionen, die du später vielleicht brauchst.

Desktop

Desktop-Programme haben vor allem mehr Luft nach oben. Je besser du wirst, desto mehr Funktionen kannst du nach und nach nutzen. Auch die Wiedergabe deiner Noten klingt damit besser. Die drei beliebtesten Notenprogramme für den Desktop sind Dorico, Sibelius und MuseScore. Von Dorico und Sibelius gibt es kostenlose Einstiegsversionen, MuseScore ist Open Source und komplett kostenlos.

Die Vollversionen von Dorico und Sibelius sind bei Profis im Notensatz weit verbreitet und haben mehr Funktionen, als du am Anfang brauchst. Ihre kostenlosen Versionen, Dorico SE und Sibelius First, geben dir aber schon Zugriff auf viele davon. Vor allem bekommst du damit ein Gefühl dafür, wie die verschiedenen Optionen funktionieren, falls du später auf eine größere Version umsteigst.

MuseScore ist ein Open-Source-Programm. Profis nutzen es seltener, dafür hat es beeindruckend viele Funktionen und Einstellungen für den Notensatz. Mit MuseSounds, einer Reihe kostenloser Sample-Bibliotheken, klingt die Wiedergabe deiner Noten richtig hochwertig.

Der Nachteil von Desktop-Programmen ist, dass du nicht ganz so gut mit anderen zusammenarbeiten kannst wie bei einem Online-Editor. Und du musst das Programm erst installieren, bevor du loslegst. Wahrscheinlich wird dir eines der drei am Ende mehr liegen als die anderen. Probier deshalb am besten alle drei aus, dann merkst du, was dir an jedem gefällt und was nicht.

Kostenlose Audio-Tools fürs Arrangieren

Über die verschiedenen Arten von Audio-Programmen könnten wir mehrere Blogartikel schreiben. Hier geht es um zwei ganz bestimmte Aufgaben: den Systemsound deines Computers aufnehmen und Stems trennen. Wir sprechen dabei ausdrücklich keine Empfehlung für bestimmte Tools aus. Lies immer die Nutzungsbedingungen und prüf sorgfältig, ob das Tool, das du verwendest, rechtlich in Ordnung ist.

Audio direkt am Computer aufnehmen

Manchmal willst du Audio direkt von deinem Computer aufnehmen. Das einzurichten kann knifflig sein, deshalb gehen wir hier nicht ins Detail. Nur so viel: Auf dem Mac gibt es kostenlose Tools wie BlackHole. Auf einem PC klappt das mit Audacity, wenn du den richtigen Treiber und die richtige Eingangsquelle auswählst. Nimm Audio auf diesem Weg nur auf, wenn du die Rechte dafür hast.

Stem-Splitting

Die Technik zum Trennen von Stems hat in letzter Zeit große Sprünge gemacht. Heute lässt sich fast jedes einzelne Instrument isolieren, und zwar so, wie es vor ein paar Jahren noch nicht ging. Du hörst einzelne Stimmen dadurch deutlicher und kannst dich in deinen Arrangements auf bestimmte Linien konzentrieren.

Bei vielen dieser Dienste brauchst du schon eine Audiodatei. Die Tipps zum Aufnehmen weiter oben helfen dir also vielleicht, bevor du anfängst.

Es gibt noch viele mehr, aber diese Tools kannst du dir fürs Trennen von Stems einmal ansehen:

Einige davon haben einen kostenlosen, eingeschränkten Zugang oder eine kostenlose Testphase. So bekommst du ein Gefühl für das Tool, bevor du entscheidest, ob du für mehr bezahlen willst. Wie oben gilt auch hier, dass wir keine bestimmte Option empfehlen. Lies unbedingt die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung, auch wenn du nur die kostenlosen Versionen nutzt.

Kostenlose Quellen für Musiktheorie und Analyse

Je nach Vorkenntnissen fühlst du dich in Musiktheorie und anderen musikalischen Grundlagen vielleicht schon sehr sicher, und das fließt direkt in die Noten ein, die du schreibst. Wenn du etwas Unterstützung gebrauchen kannst, gibt es gute kostenlose Quellen.

Theorie-Tools online

Auf diesen vier Seiten findest du kostenlose Lektionen, Übungen und Tools, mit denen du dein Verständnis vertiefen kannst.

YouTube-Kanäle für Analyse

Neben Theorie-Tools gibt es viele YouTube-Kanäle, die sich ganz der Analyse von Musik widmen. Dort erfährst du, welche Gedanken hinter bekannten Stücken stecken, und kannst die Ideen beim eigenen Schreiben verwenden.

In diese Kanäle lohnt es sich reinzuschauen, weil sie Stücke auseinandernehmen und analysieren:

Bücher, die ihr Geld wert sind

Manchmal ist ein Buch einfach das Richtige, ob gedruckt oder auf einem Gerät. Gut geschriebene Klaviermusik verbindet Kunst und Technik, und es lohnt sich auf jeden Fall, einen systematischen Zugang zur technischen Seite zu finden.

Wenn du dich gründlicher damit beschäftigen willst, wie man fürs Klavier arrangiert, ist How to Harmonize on the Piano von Hal Leonard eine gute Quelle. Das Buch kostet unter 20 Dollar.

Wenn du dich gründlich mit Notensatz beschäftigen willst, schau dir Elaine Goulds Buch Behind Bars an. Dieses Meisterwerk ist ein Nachschlagewerk für Profis, eignet sich aber auch, um neue Themen rund um den Notensatz zu entdecken. Es ist teurer und kostet zwischen 60 und 110 Dollar. Wenn dir das Lernen mit einem Nachschlagewerk liegt, hast du daran aber ein Leben lang etwas.

Wer lernen will, gut zu arrangieren und Noten sauber zu setzen, muss Zeit investieren. Am meisten lernst du kostenlos von der Musik, die du gern spielst und liest. Schau dir die Harmonik an, wo die Dynamikanweisungen stehen, wie der Liedtext notiert ist und wie und wo Vorzeichen gesetzt sind. Einfach alles.

Zum Schluss

Deine Arbeitsweise beim Erstellen von Klavierarrangements ist nie ganz fertig. Halt deshalb immer Ausschau nach neuer Technik, mit der du effizienter arbeiten kannst. Wenn du verschiedene Optionen ausprobierst, merkst du, was für dich am besten funktioniert, und die Programme, die dich überzeugen, kannst du nach und nach voll ausnutzen.

Häufige Fragen

Welches kostenlose Notenprogramm ist das beste?

Die kostenlosen Möglichkeiten lassen sich in zwei Gruppen einteilen: Editoren im Browser wie Noteflight, Flat.io und Soundslice und Desktop-Programme wie Dorico, Sibelius und MuseScore. Von Dorico und Sibelius gibt es kostenlose Einstiegsversionen, MuseScore ist Open Source und komplett kostenlos. Probier ruhig ein paar davon aus. So merkst du, was dir liegt, bevor du entscheidest, ob sich ein Upgrade für dich lohnt.

Soll ich einen Editor im Browser oder ein Desktop-Programm nehmen?

Mit einem Editor im Browser teilst du einfach einen Link, arbeitest mit anderen zusammen und musst nichts installieren. Auf einem Chromebook laufen diese Editoren auch gut. Desktop-Programme haben mehr Luft nach oben, wachsen mit, wenn du besser wirst, und klingen bei der Wiedergabe besser. Dafür kannst du damit nicht ganz so gut mit anderen zusammenarbeiten wie online, und du musst sie installieren. Viele landen am Ende bei einem Desktop-Programm, deshalb lohnt es sich, zuerst Dorico, Sibelius und MuseScore auszuprobieren.

Welche kostenlosen Audio-Tools helfen beim Arrangieren?

Zwei Bereiche kommen immer wieder vor: den Systemsound deines Computers aufnehmen und Stems trennen. Zum Aufnehmen gibt es kostenlos BlackHole für den Mac und Audacity für den PC. Zum Trennen von Stems lohnt ein Blick auf Moises, LALAL.AI, Fadr, Audioshake, Spleeter, Loudly und Demucs. Lies immer die Nutzungsbedingungen und stell sicher, dass du die Rechte hast, bevor du Audio aufnimmst oder bearbeitest.

Zur Person

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Songscription

Von Musiker:innen für Musiker:innen gemacht

Songscription macht aus jeder Aufnahme Noten, MIDI und Tabs. Dieser Beitrag kommt von den Musiker:innen und Entwickler:innen, die an den Tools arbeiten, die wir selbst gern gehabt hätten. Die Noten nehmen wir ernst, unsere Wortspiele noch ernster. Sollte eins davon schief klingen, entschuldigen wir uns schon mal im Voraus.

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