RatgeberRatgeberAndrew Carlins•11 Min. Lesezeit

Der komplette Suno-Guide für Musiker:innen

Einen Song in Suno zu generieren, ist schnell erledigt. Dieser Guide dreht sich um alles, was danach kommt: was Suno dir tatsächlich liefert, wie du an Stems und MIDI kommst, wie du deinen Track in Noten transkribierst und wie du ihn fertigstellst.

Der komplette Suno-Guide für Musiker:innen

Suno liefert dir Audio. In den kostenpflichtigen Abos kann es dieses Audio außerdem in Stems aufteilen und eine grobe MIDI-Datei exportieren. Akkorde oder Noten, die du lesen kannst, bekommst du nicht. Wenn du aus einem Suno-Track Noten machen willst, lädst du das exportierte Audio in ein Transkriptionstool wie Songscription. Heraus kommen Noten, MIDI und Tabs, die du bearbeiten und nach denen du spielen kannst.

Suno generiert in Sekunden einen Song, der fertig klingt. Aufwendiger wird es danach, wenn du aus dem Audio etwas machen willst, das du lesen, spielen und als deins bezeichnen kannst. Dieser Guide führt dich durch den ganzen Weg, von dem, was Suno dir tatsächlich liefert, bis zu Noten, die du bearbeiten kannst. Dazu gehören auch die Rechtefragen, die bisher niemand abschließend geklärt hat.

Suno-Guides nach Ziel

Such dir in der Tabelle aus, was du mit deinem generierten Track vorhast. Daneben stehen der passende Guide und der nächste Schritt.

Dein ZielGuide dazuNächster Schritt
Noten aus einem Suno-TrackVom Suno-Song zu NotenSongscription kostenlos testen
Gitarren-Tabs aus einem Suno-TrackVon Suno zu Gitarren-TabsTrack hochladen
Einen generierten Song fertigstellenIch habe einen Song in Suno gemacht. Und jetzt?Kostenloses Konto erstellen
Den Song zu deinem machen und selbst spielenKann KI einen Song schreiben, den nur du spielen kannst?Audio zu Noten ausprobieren
Suno im Musikunterricht einsetzenSuno im MusikunterrichtKostenloses Konto erstellen

Was Suno dir liefert und was nicht

Was Suno exportiert, hat sich im Lauf der Zeit verändert. Standardmäßig bekommst du eine fertige Stereoaufnahme. In den kostenpflichtigen Abos kannst du sie zusätzlich in Stems aufteilen, mit Pro in bis zu zwölf, und Suno Studio im Premier-Abo macht aus einem Stem eine MIDI-Datei. Akkorde oder Noten, die du lesen kannst, bekommst du von Suno nicht. Auch die MIDI-Datei aus Studio ist nur ein nacktes Raster aus Tönen und nichts, wonach du spielen könntest. Mit Stems kannst du also den Bass stummschalten, und mit MIDI kannst du in einer DAW Töne verschieben. Willst du aber sehen, was das Klavier wirklich spielt, jemandem aus deiner Band einen Part in die Hand drücken oder den Song vom Notenständer lesen, musst du die Töne trotzdem als Noten herausarbeiten. Genau das macht eine Transkription.

Aus deinem Suno-Song Noten und MIDI machen

Wenn du mehr als Audio willst, transkribierst du den Track. Ein Tool hört sich dabei die Aufnahme an, erkennt die Töne und schreibt sie als Noten auf, mit denen du arbeiten kannst. Songscription gibt dir in einem einzigen Durchgang Noten, MIDI, MusicXML und Tabs. Aus deinem generierten Song werden so Noten zum Lesen, eine MIDI-Datei für deine DAW und Tabs zum Spielen. Wie das Schritt für Schritt geht, vom Export aus Suno bis zum Aufräumen des Ergebnisses, steht in Vom Suno-Song zu Noten. Geht es dir vor allem um die Gitarre, zeigt dir Aus einem Suno-Song Gitarren-Tabs machen, wie du die Gitarre isolierst und eine Guitar-Pro-Datei oder ein Tab-PDF zum Lesen exportierst.

Den Song fertigstellen

Mit der Transkription hast du Noten. Bis du den Song spielen, veröffentlichen oder als deinen eigenen bezeichnen kannst, liegt aber noch mehr vor dir: Parts überarbeiten, Teile mit echten Instrumenten neu aufnehmen, den Song spielen und entscheiden, was du damit machst. In Ich habe einen Song in Suno gemacht. Und jetzt? steht, was du mit einem generierten Track über das Audio hinaus machen kannst und was nicht und wo Stems, MIDI und eine DAW ins Spiel kommen. Das generierte Audio ist dort der Startpunkt und nicht das Ziel.

Deinen Suno-Song besitzen und nutzen

Wem KI-generierte Musik gehört und welche Rechte daran bestehen, ist nicht geklärt. Es hängt von den Bedingungen des Tools ab und von dem Land, in dem du bist. Manche Abos erlauben eine weitergehende kommerzielle Nutzung als andere, und ob ein rein KI-generiertes Werk überhaupt jemandem gehören kann, ist in manchen Ländern rechtlich noch offen. Alles, was du darüber liest, auch hier, ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Prüf deshalb die Bedingungen des Tools, das du benutzt hast, und die Regeln bei dir vor Ort, bevor du einen Track veröffentlichst oder verkaufst. Ein generierter Track ist außerdem noch kein Stück, das du spielen und dein eigenes nennen kannst. Mit der Transkription schließt du diese Lücke. Mehr dazu steht in Kann KI einen Song schreiben, den nur du spielen kannst?.

Im Musikunterricht

Schüler:innen nutzen KI-Songgeneratoren längst. Für Lehrkräfte stellt sich deshalb weniger die Frage, ob sie darauf eingehen, als die, wie sie die Generatoren einsetzen, ohne dass das Lernen auf der Strecke bleibt. Einen Track zu generieren und ihn dann zu transkribieren, kann selbst zur Unterrichtsstunde werden. Die Klasse sieht dabei, wie Harmonie und Melodie wirklich aufgebaut sind, und hört nicht nur ein fertiges Ergebnis. Wie das im Unterricht konkret aussieht, was funktioniert, worauf du achten solltest und wie das Transkribieren dafür sorgt, dass in der Klasse weiter selbst Musik gemacht wird, steht in Suno und Songscription im Musikunterricht.

Die ausführlicheren Guides, mit denen du mehr aus einem Suno-Track holst:

Häufige Fragen

Was machst du mit einem Song, nachdem du ihn in Suno erstellt hast?

Nach dem Generieren hast du eine Aufnahme, die fertig klingt. In den kostenpflichtigen Abos kannst du sie in Stems aufteilen, und Suno Studio im Premier-Abo kann eine grobe MIDI-Datei exportieren. Akkorde oder Noten, die du lesen kannst, bekommst du aber nicht. Damit du den Song lesen, bearbeiten und spielen kannst, transkribierst du das Audio. Danach kannst du die einzelnen Parts überarbeiten, Teile mit echten Instrumenten neu aufnehmen, den Song auf deinem eigenen Instrument lernen oder ihn für andere arrangieren. Mit Songscription lädst du das Audio aus Suno hoch und bekommst in einem Durchgang Noten, MIDI, MusicXML und Tabs.

Bekommst du aus einem Suno-Song Noten?

Nicht direkt von Suno. Suno liefert dir Audio und in den kostenpflichtigen Abos zusätzlich Stems und eine grobe MIDI-Datei, aber nie Noten, die du lesen kannst. Für Noten exportierst du das Audio und lädst es in ein Transkriptionstool, das sich die Aufnahme anhört und die Töne aufschreibt. Songscription macht das und gibt dir in einem Durchgang Noten, MIDI, MusicXML und Tabs. So wird aus einem KI-generierten Track etwas, das du vom Notenständer spielen oder in deinem Notenprogramm oder deiner DAW öffnen kannst.

Liefert Suno MIDI oder Stems?

Ja. In den kostenpflichtigen Abos kann Suno einen Track in Stems aufteilen, mit Pro in bis zu zwölf, und im Premier-Abo macht Suno Studio aus einem Stem eine MIDI-Datei. Das kostet pro Stem Credits. Das hilft, wenn du einen Part in eine DAW holen willst. Noten sind das aber nicht: Die MIDI-Datei ist ein nacktes Raster aus Tönen, ohne Akkordnamen, ohne lesbares Notenbild und ohne Songteile. Wenn du Noten zum Lesen und Spielen willst, transkribierst du das Audio trotzdem in richtige Noten und räumst sie auf. Diesen Teil übernimmt Songscription. Es hört sich das exportierte Audio an und schreibt saubere Noten, die du bearbeiten kannst. Noten, MIDI, MusicXML und Tabs bekommst du dabei aus einem Durchgang.

Gehören dir die Songs, die du mit Suno machst?

Wem KI-generierte Musik gehört und welche Rechte daran bestehen, ist noch nicht geklärt. Das hängt von den Nutzungsbedingungen des Tools und vom Recht in deinem Land ab, und beides ändert sich gerade noch. Manche Abos räumen weitergehende kommerzielle Rechte ein als andere, und wie ein rein KI-generiertes Werk rechtlich dasteht, ist in mehreren Ländern offen. Das hier ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Lies also die Bedingungen des Tools, das du benutzt hast, und prüf die Regeln bei dir vor Ort, bevor du etwas veröffentlichst oder verkaufst.

Du hast schon einen Track generiert, den du spielen und nicht nur anhören willst? Lade das Audio bei Songscription hoch und hol dir Noten, MIDI und Tabs, mit denen du wirklich arbeiten kannst.

Zur Person

Andrew Carlins

Geschrieben von

Andrew Carlins

Mitgründer und CEO von Songscription

Andrew hat Songscription in Stanford zusammen mit ein paar anderen Musiker:innen gegründet. Sie hatten es satt, die Noten zu den Songs, die sie spielen wollten, nirgends zu finden. Er ist mit Klavier und Baritonsaxofon aufgewachsen und stand in Musicals auf der Bühne. Das ist zwar schon Jahre her, aus dem Takt ist er nach eigener Einschätzung aber noch lange nicht. Hier schreibt er darüber, wie ein Song von der Aufnahme aufs Papier kommt.

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