Hier findest du Anleitungen zu Musiktranskription, Noten, MIDI, Piano Roll und zum Musiklernen mit KI. Außerdem schreiben wir über Neues in Songscription und über uns als Unternehmen.
Anleitungen dazu, wie aus einer Aufnahme lesbare Noten werden: wie Transkription mit KI funktioniert, wie du ein genaues Ergebnis bekommst und wie du bestimmte Instrumente und Genres transkribierst, vom Klavier solo bis zur ganzen Band.
Eigentlich stecken zwei Fragen darin. Viele Töne gleichzeitig von einem einzigen Instrument zu erkennen, kann KI gut, vor allem beim Klavier. Mehrere verschiedene Instrumente aus einem Mix herauszulösen, ist dagegen die große offene Baustelle. Trotzdem kommst du schon heute zu gut lesbaren Noten, etwa indem du ein Instrument nach dem anderen transkribierst.
Am Klavier klingen viele Töne gleichzeitig, und genau diesen Klang in einzelne notierte Töne zu zerlegen, ist die eigentliche Schwierigkeit der Musiktranskription. In einfachen Worten erklärt: warum gleichzeitige Töne so schwierig sind, wie ein modernes Modell einen Akkord liest und warum das Klavier der Maßstab ist.
Eine ganze Band auf einer Aufnahme ist das Schwierigste, was du transkribieren kannst. Oft bist du aber näher dran, als du denkst, denn viele Songs gibt es auch als einzelne Spuren. Mit Stems zerfällt die Aufgabe in mehrere gut machbare Teile. Du transkribierst jede Stimme einzeln und setzt daraus richtige Noten für die ganze Band zusammen.
Singen kannst du eine Melodie lange, bevor du sie aufschreiben kannst. Mit KI werden aus einer gesungenen oder gesummten Aufnahme lesbare Noten. Das Gesangsmodell erkennt vieles gut, nur Liedtext und Läufe bringen es aus dem Tritt. Mit ein paar Korrekturen räumst du das Ergebnis zu einem Leadsheet auf, das du behalten kannst.
Eine klare Trompetenlinie lässt sich automatisch recht gut transkribieren. Der Haken ist, dass die Trompete ein transponierendes Instrument ist, und davon hängt ab, in welcher Tonart die Stimme notiert werden sollte. Mit der Transkription und einem Transpositionsschritt machst du aus einer Trompetenaufnahme Noten in der richtigen Tonart.
Saxophon lässt sich gut transkribieren, wenn die Linie frei liegt und einstimmig ist. Growls, Altissimo und die Transposition des Instruments beeinflussen aber das Ergebnis. Aus einer Sax-Aufnahme werden Noten, und mit der richtigen Transposition passen sie auch zu dem Saxophon, auf dem am Ende gespielt wird.
In einem Suno-Track steckt fertiges Audio, aber kein Gitarrenpart, den du nachspielen könntest. So holst du die Gitarre aus einem Suno-Song und machst lesbare Tabs daraus: Audio herunterladen, Gitarre per KI isolieren und als Guitar-Pro-Datei oder Tab-PDF exportieren.
Eine Geigenaufnahme in Noten zu übertragen, ist schwieriger, als es aussieht. Bogenführung, Vibrato und Doppelgriffe bringen die meisten Tools ins Stolpern. Hier liest du, was KI-Transkription bei der Geige heute gut hinbekommt, wo sie noch Probleme hat und wie du zu einem sauberen Ergebnis kommst.
Manchmal reichen dir die Akkorde, die kompletten Noten brauchst du gar nicht. Mit Songscription holst du die Akkordfolge aus jeder Aufnahme, liest sie als Akkordsymbole, korrigierst die holprigen Stellen und bringst sie in eine Tonart, in der du sie spielen kannst.
Eine KI erzeugt in Sekunden einen Song, aber keinen, den du als deinen eigenen spielen kannst. Zwischen einem Track, der einfach existiert, und einem Stück, das du aufführst und dein eigenes nennst, liegt eine Lücke. Genau diese Lücke ist das Interessanteste an der ganzen Entwicklung. Mit der Transkription kommst du über sie hinweg.
Shazam beantwortet eine Frage, auf die es früher keine Antwort zu geben schien: Wie heißt dieser Song? Für Musiker:innen ist die nächste Frage viel nützlicher, und sie ist schwieriger: Wie spiele ich das? Songscription beantwortet sie.
Wenn eine Maschine den Song schreibt und eine andere ihn in Noten aufschreibt, darf man fragen, was für den Menschen am Instrument noch übrig bleibt. Ehrlich gesagt bleibt genau der Teil, um den es beim Musikmachen schon immer ging.