Hier findest du Anleitungen zu Musiktranskription, Noten, MIDI, Piano Roll und zum Musiklernen mit KI. Außerdem schreiben wir über Neues in Songscription und über uns als Unternehmen.
Anleitungen dazu, wie aus einer Aufnahme lesbare Noten werden: wie Transkription mit KI funktioniert, wie du ein genaues Ergebnis bekommst und wie du bestimmte Instrumente und Genres transkribierst, vom Klavier solo bis zur ganzen Band.
Auf der Ukulele hast du einen Song schneller drauf als auf den meisten anderen Instrumenten. Nur ist der Tab, den du suchst, oft nirgends zu finden, vor allem bei neuen oder weniger bekannten Songs. Mit der Aufnahme selbst kommst du trotzdem schon weit. Die Akkorde holst du direkt aus dem Audio, und für gezupfte Parts nimmst du einen exportierten Gitarren-Tab als Vorlage und passt ihn an die vier Saiten der Uke an. Dabei nimmt dir ein Zusammenhang zwischen den Stimmungen der beiden Instrumente viel Arbeit ab.
In einem dichten Mix spielen alle Instrumente gleichzeitig und überlagern sich, und genau das macht das Transkribieren schwer. Trennst du die Aufnahme vorher in Stems, also in Gesang, Drums, Bass und den Rest, kannst du einen sauberen Part nach dem anderen transkribieren. Das lohnt sich vor allem bei vollen Aufnahmen, bei spärlich besetzten kannst du es dir meistens sparen.
In Suno Studio kannst du einen Track inzwischen in Stems aufteilen. Stems sind aber Audio und keine Noten auf dem Papier. Hier liest du, wie du einzelne Stems aus einem Suno-Song bekommst, wo der eingebaute MIDI-Export hilft, wo er nicht reicht und wie aus dem Track bearbeitbare Noten werden.
Wenn jedes Instrument einzeln transkribiert ist, setzt du die Stimmen zum Schluss zu einer lesbaren Partitur zusammen. Dafür bringst du die Instrumente in die richtige Reihenfolge, gleichst die Takte in allen Notenzeilen an und führst alles im Notenprogramm zusammen.
Eine Transkription oder ein Arrangement zu schreiben ist noch das Einfachste. Beim Verkaufen wird es rechtlich konkret, denn ein Song, den du transkribiert hast, bleibt das urheberrechtlich geschützte Werk von jemand anderem. Hier liest du, was du verkaufen darfst, wofür du eine Lizenz brauchst und worin sich bezahlte Arbeit vom Verkauf von Kopien unterscheidet.
Einen Song zu transkribieren kann zehn Minuten dauern oder einen ganzen Abend. Das hängt von der Musik ab, von deinem Gehör und davon, ob du von Hand arbeitest oder mit KI. Hier siehst du ehrlich aufgeschlüsselt, wie viel Zeit du je nach Methode, Komplexität des Songs und Können einplanen solltest.
Transkribieren klingt, als müsstest du dich in Musiktheorie richtig gut auskennen. Meistens reichen aber ein paar praktische Grundlagen, und das schwierige Heraushören übernimmt heute die KI für dich. Den Rest der Theorie bringt dir das Transkribieren dann selbst bei.
Manche Tools versprechen, eine ganze Band in einem einzigen Durchgang in einzelne Stimmen aufzuteilen. Das klingt bequem, oft kommt dabei aber eine grobe Annäherung an alle Stimmen gleichzeitig heraus. Transkribierst du ein Instrument nach dem anderen, bekommst du sauberere, besser bearbeitbare Noten, und aus diesen Stimmen setzt du danach ein komplettes Arrangement zusammen.
Viele bitten inzwischen Gemini und Claude, Aufnahmen in Noten zu verwandeln, so wie sie es früher bei ChatGPT versucht haben. Was diese KI-Assistenten mit Audio können, was nicht und womit wirklich genaue Noten entstehen.
Beim Transkribieren von Solos lernen Jazzmusiker:innen die Sprache. Nach Gehör kann es aber Stunden dauern, bis du den ersten Ton spielst. Eine gute Methode nach Gehör hilft dabei, und ein Transkriptionstool liefert dir schnell einen genauen ersten Entwurf der Töne.
Jeden Tag bitten Leute ChatGPT, aus einer Aufnahme Noten zu machen. Hier liest du, was allgemeine KI-Chatbots mit Audio können und was nicht, woran sie bei der Notation scheitern und womit es tatsächlich klappt.
Zu dem Theme, das du spielen willst, gibt es oft gar keine offiziellen Noten. Aus dem Track selbst lässt sich trotzdem ein Klavierarrangement machen, das du wirklich spielen kannst.