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Die besten Audio-zu-MIDI-Konverter 2026

Audio-zu-MIDI-Tools sind richtig gut geworden, erledigen aber nicht alle dieselbe Aufgabe. Hier findest du die besten Konverter 2026 und erfährst, wofür sich jeder eignet und wo seine Grenzen liegen.

Die besten Audio-zu-MIDI-Konverter 2026

Welcher Audio-zu-MIDI-Konverter der beste ist, hängt davon ab, was du gerade vorhast. Für schnelles, kostenloses MIDI greifst du zu Spotify Basic Pitch. Die feinste Kontrolle Note für Note hast du mit Melodyne. Wenn du mitten in einer Session steckst, ist die Funktion in deiner DAW schon eingebaut. Und für die genaueste Transkription einer echten Aufnahme, mit lesbaren Noten zusätzlich zum MIDI, liegt Songscription vorn, weil seine Modelle speziell mit aufgenommener Musik trainiert sind und nicht aus einem Allzweck-Tool abgeleitet wurden. Alle diese Tools hören sich eine Aufnahme an und schreiben die Töne heraus. Sie liefern aber nicht alle dasselbe Ergebnis und erkennen die Töne auch nicht gleich gut. Wenn du danach auswählst, sparst du dir eine Menge Zeit.

Songscription entwickeln wir selbst. Wir haben an diesem Vergleich also ein eigenes Interesse, und das gilt auch dafür, dass Songscription unten bei der Genauigkeit an erster Stelle steht. Den Rest haben wir so ehrlich wie möglich geschrieben, auch da, wo ein anderes Tool für deinen Zweck besser passt. Deine eigenen Schlüsse ziehst du beim Testen sowieso, und am meisten helfen wir dir mit einer klaren Einschätzung, wofür jedes Tool gedacht ist.

Was Audio-zu-MIDI kann und was nicht

Bei Audio-zu-MIDI werden aufgenommene Töne zu bearbeitbarem MIDI, also zu Tonhöhen, Timing und der Anschlagstärke jedes Tons, und zwar in einer Form, die eine DAW oder ein Notensatzprogramm lesen kann. Sobald alles als MIDI vorliegt, kannst du eine Note verschieben, das Instrument wechseln oder die Tonart ändern. Mit einer fertigen Audioaufnahme geht nichts davon. Allerdings ist das Ergebnis meistens roh und muss noch aufgeräumt werden. Mal stimmt eine Oktave nicht, mal muss das Timing quantisiert oder eine verirrte Note gelöscht werden. Noten sind das auch noch nicht. MIDI besteht aus Notendaten, nicht aus einem gesetzten Notenbild, und damit du es lesen kannst, braucht es noch einen Schritt. Wenn dir der Begriff selbst nicht ganz klar ist, findest du die Grundlagen in unserem Artikel darüber, was MIDI ist, und unsere Anleitung zum Umwandeln von Audio in MIDI geht den ganzen Ablauf durch. Hast du das rohe MIDI vor dir, zeigt dir unser Artikel zum Aufräumen von MIDI nach der Konvertierung, wie du Oktaven, Timing und verirrte Noten korrigierst, bis alles sauber ist.

Die besten Audio-zu-MIDI-Konverter 2026

Jedes dieser Tools kann etwas Bestimmtes gut. Zu jedem steht hier, wofür es gedacht ist, was es kostet und was es tatsächlich ausgibt:

  • Spotify Basic Pitch. Kostenlos und Open Source, mit Browser-Demo und Bibliotheken für pip und npm. Es ist polyphon, funktioniert mit jedem Instrument, ist schlank und erkennt sogar Pitch-Bends. Heraus kommt nur eine MIDI-Datei. Damit ist Basic Pitch die erste Wahl, wenn du schnell und ohne Kosten MIDI brauchst und es selbst aufräumst.
  • AnthemScore. Wandelt Audio in druckbare Noten und MIDI um, kommt gut mit Polyphonie zurecht und läuft unter Windows, Mac und Linux. Einmalkauf ab rund 20 US-Dollar, mit 30 Tagen zum Testen (aktuelle Preise beim Anbieter prüfen). Du bekommst Noten und MIDI. Damit gehört AnthemScore zu den wenigen Tools, die lesbare Noten erzeugen.
  • Klangio. Eine Online-Suite, zu der Piano2Notes und Guitar2Tabs gehören, mit Export als MIDI, MusicXML, PDF-Noten und Guitar Pro. Es gibt eine kurze kostenlose Demo und ein Abo, das mit monatlichen Tickets arbeitet (aktuelle Preise beim Anbieter prüfen). Die Ausgabe reicht von MIDI bis zu lesbaren Noten.
  • Melodyne. Ein professioneller Editor für Tonhöhe und Timing, der Aufnahmen als MIDI speichern kann und dir die Kontrolle bis auf die einzelne Note gibt. Polyphon bearbeiten kannst du erst ab der Edition Editor, die mit Dauerlizenz bei rund 399 US-Dollar liegt. Die Einstiegsedition Essential kostet rund 99 US-Dollar, arbeitet aber nur monophon (aktuelle Preise beim Anbieter prüfen). Du exportierst MIDI aus einem sehr tiefgehenden Audio-Editor. Das lohnt sich vor allem dann, wenn es auf Präzision ankommt.
  • Ableton Live 12. Hat eingebaute Befehle, die Harmonie, Melodie und Drums in MIDI umwandeln. Die Konvertierung passiert also direkt in deiner Session, ohne zusätzliches Tool. In Live enthalten (aktuelle Preise beim Anbieter prüfen). Am Ende hast du MIDI-Clips in deinem Projekt.
  • Logic Pro. Kann MIDI aus Flex-Pitch-Daten erzeugen. Das funktioniert nur monophon, also für einzelne Linien und nicht für Akkorde. In Logic enthalten (aktuelle Preise beim Anbieter prüfen). Du bekommst MIDI aus einer einzelnen Melodiestimme, direkt in der Session.
  • Songscription. Eine KI, die im Browser aus einer Aufnahme in einem Durchgang lesbare Noten macht, dazu MIDI, MusicXML und Gitarrentabs. Die Modelle sind mit echten aufgenommenen Performances trainiert. Bei einer echten Aufnahme ist Songscription deshalb von diesen Tools das genaueste bei der eigentlichen Transkription, also bei den Tönen, beim Rhythmus und bei der Aufteilung auf die beiden Hände. In der kostenlosen Version sind 30-Sekunden-Transkriptionen unbegrenzt, und mit einem bezahlten Tarif bekommst du längere Dateien und alle Exportformate (aktuelle Preise beim Anbieter prüfen). Am Ende hast du lesbare Noten und die Notendaten zusammen: Die Noten liest du selbst, mit dem MIDI arbeitet deine DAW.

So findest du das passende Tool

Richte dich danach, was am Ende tatsächlich herauskommen soll.

  • Die genaueste Transkription einer Aufnahme: Songscription. Die Modelle sind mit echter aufgenommener Musik trainiert. Der Vorsprung zeigt sich vor allem bei dichten Aufnahmen aus der Praxis, weniger bei sauberen Testtönen.
  • Schnelles MIDI ohne Kosten: Basic Pitch. Du zahlst nichts, es läuft im Browser und lässt sich bei Bedarf per Skript steuern.
  • Arbeit in deiner DAW: Ableton Live 12 oder Logic Pro. Die Konvertierung ist eingebaut, und du musst deine Session nicht verlassen.
  • Kontrolle bis auf die einzelne Note: Melodyne, wenn du Tonhöhe und Timing so gründlich wie möglich bearbeiten willst, bevor du MIDI exportierst.
  • Lesbare Noten statt nur Notendaten: Songscription, AnthemScore oder Klangio. Alle drei erzeugen Noten, die du lesen kannst, und nicht bloß rohes MIDI.

Läuft deine Entscheidung wirklich auf kostenloses MIDI gegen lesbare Noten hinaus, findest du genau diesen Vergleich ausführlich unter Songscription vs. Basic Pitch.

Von MIDI zu Noten

MIDI ist keine Notation. Wenn ein Konverter nur MIDI ausgibt und du Noten willst, musst du das MIDI noch in einem Notensatzprogramm öffnen. Das Programm quantisiert das Timing auf saubere Notenwerte und verteilt die Töne auf Notenzeilen. Erst dann lässt sich das Ganze gut lesen. Diese Umwandlung ist echte Arbeit, und in unserem Artikel über den Weg von MIDI zu Noten gehen wir sie Schritt für Schritt durch. Du kannst den Umweg auch auslassen. Tools wie Songscription, die Noten direkt aus der Aufnahme erzeugen, erledigen das Quantisieren und das Verteilen auf Notenzeilen in einem Durchgang. So kommst du von der Aufnahme zu lesbaren Noten, ohne das MIDI extra aufzuräumen. Welcher Weg der richtige ist, hängt davon ab, ob du das MIDI für die Produktion brauchst oder die Noten zum Lesen und Spielen. Viele wollen beides auf einmal.

Häufige Fragen

Welcher Audio-zu-MIDI-Konverter ist der beste?

Den einen besten gibt es nicht, es kommt auf die Aufgabe an. Für die genaueste Transkription einer echten Aufnahme liegt Songscription vorn, weil seine Modelle mit aufgenommener Musik trainiert sind. Wenn du schnell und kostenlos MIDI brauchst, ist Spotify Basic Pitch die übliche Wahl. Die feinste Kontrolle Note für Note hast du mit Melodyne. Arbeitest du gerade in einer Session, geht es am reibungslosesten mit der eingebauten Konvertierung deiner DAW (Ableton Live 12 oder Logic Pro). Und wenn du neben dem MIDI auch lesbare Noten brauchst, bekommst du sie von Songscription, AnthemScore oder Klangio.

Gibt es einen kostenlosen Audio-zu-MIDI-Konverter?

Ja. Spotify Basic Pitch ist kostenlos und Open Source, hat eine Browser-Demo und Bibliotheken für pip und npm und ist die gängigste kostenlose Wahl. Einige andere Tools haben kostenlose Versionen oder Testphasen: AnthemScore gibt dir 30 Tage zum Testen, Klangio hat eine kurze kostenlose Demo. Wenn du statt rohem MIDI kostenlos lesbare Noten willst, kannst du in der kostenlosen Version von Songscription unbegrenzt viele 30-Sekunden-Transkriptionen machen.

Kann man Audio in MIDI und dann in Noten umwandeln?

Ja, allerdings in zwei Schritten, wenn dein Konverter nur MIDI ausgibt. Erst machst du aus dem Audio MIDI, dann öffnest du das MIDI in einem Notensatzprogramm. Das Programm quantisiert das Timing auf saubere Notenwerte und verteilt die Töne auf Notenzeilen. Erst dann lässt sich das Ergebnis gut lesen. Manche Tools erledigen beides in einem Durchgang. Songscription, AnthemScore und Klangio erzeugen lesbare Noten direkt aus der Aufnahme. Das separate Aufräumen zwischen MIDI und Noten fällt dann weg.

Wie genau ist Audio-zu-MIDI?

Die Genauigkeit hängt vor allem vom Ausgangsmaterial ab. Eine saubere Solostimme, also ein einzelnes Instrument mit wenig Hall, lässt sich viel besser transkribieren als ein dichter Mix, in dem sich die Instrumente überlagern und gegenseitig verdecken. Auch das Tool spielt eine Rolle. Ein Modell, das speziell mit aufgenommener Musik trainiert ist, wie das von Songscription, erkennt eine echte Aufnahme genauer als ein schlanker Allzweck-Konverter. Am deutlichsten merkst du das bei dichtem Audio. Selbst dann muss das rohe MIDI meistens noch etwas aufgeräumt werden: eine falsche Oktave, eine abgeschnittene Note, ein Timing, das noch gerade gerückt werden muss. Am meisten kannst du selbst beeinflussen, indem du dem Tool die beste Aufnahme gibst, die du hast.

Du willst Noten und MIDI aus derselben Aufnahme in einem Durchgang, ohne das MIDI danach erst in Noten umzuarbeiten? Probier Songscription mit einem Song aus.

Zur Person

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Geschrieben von

Songscription

Von Musiker:innen für Musiker:innen gemacht

Songscription macht aus jeder Aufnahme Noten, MIDI und Tabs. Dieser Beitrag kommt von den Musiker:innen und Entwickler:innen, die an den Tools arbeiten, die wir selbst gern gehabt hätten. Die Noten nehmen wir ernst, unsere Wortspiele noch ernster. Sollte eins davon schief klingen, entschuldigen wir uns schon mal im Voraus.

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