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Welche Exportformate unterstützt Songscription?

Songscription exportiert jede Transkription als PDF, MIDI und MusicXML. Bei Instrumenten mit Bünden kommen eine Guitar-Pro-Datei und ein Tab-PDF dazu. Was in jedem Format steckt, wofür es sich am besten eignet und wie du dich entscheidest, liest du hier. Dazu gibt es eine Vergleichstabelle, die du in Sekunden überflogen hast.

Welche Exportformate unterstützt Songscription?

Teil unseres Leitfadens zu Musikdateiformaten und Exporten.

Songscription exportiert jede Transkription als PDF, als MIDI-Datei und als MusicXML-Datei. Transkribierst du ein Instrument mit Bünden wie die Gitarre, kommen eine Guitar-Pro-Datei und ein Tab-PDF dazu. All diese Formate entstehen aus einer einzigen Transkription. Die Aufnahme wird also nur einmal transkribiert, und das Ergebnis nimmst du dorthin mit, wo du es brauchst: zum Ausdrucken, in ein Notationsprogramm oder in eine DAW-Session.

Austauschbar sind die Formate allerdings nicht, und mit dem falschen verlierst du Zeit. In einem PDF kannst du keine Noten bearbeiten, und eine MIDI-Datei hat kein richtiges Layout. Die Vergleichstabelle unten hast du in zehn Sekunden überflogen. Danach geht es um jedes Format einzeln: was es ist, wofür es gut ist und wo seine Grenzen liegen.

Alle Formate im Überblick

Das sind alle Formate, die Songscription exportiert, mit ihrem Inhalt und der Aufgabe, für die sie gedacht sind.

FormatInhaltGeeignet fürAls Noten bearbeitbar?Verfügbar für
PDFEin festes Abbild der fertigen NotenDrucken und LesenNeinJede Transkription
MIDIReine Notendaten: Tonhöhe, Timing, AnschlagstärkeDAWs und WiedergabeJa, als DatenJede Transkription
MusicXMLDie komplette Notation: Noten, Rhythmus, LayoutNotationsprogrammeJa, als NotationJede Transkription
Guitar Pro und Tab-PDFNotenschrift und Tabulatur, synchronGitarrist:innen und Bassist:innenJa, in Guitar ProInstrumente mit Bünden

Unser älterer Überblick über Musik-Exportformate geht dieselben Formate als Fließtext durch. In den folgenden Abschnitten nehmen wir uns ein Format nach dem anderen vor.

PDF zum Ausdrucken

Ein PDF ist ein festes Abbild deiner Noten. Das ganze Layout mit Zeilenumbrüchen, Abständen und Seitenwechseln ist fixiert, und die Datei öffnet sich auf jedem Gerät, ganz ohne Musiksoftware. Genau das willst du, wenn die Noten fertig sind und du damit zum Drucker oder ans Notenpult gehst. Der Nachteil hat denselben Grund. Du kannst nichts neu umbrechen und keine Noten bearbeiten. Willst du vielleicht noch etwas ändern, exportier MusicXML, bearbeite die Noten dort und druck aus dem Ergebnis dein eigenes PDF. Wie das Drucken im Einzelnen abläuft, steht in unserem Leitfaden zum Export von Klaviernoten als PDF.

MIDI für jede DAW

Eine MIDI-Datei hält die Töne selbst fest: welche Tonhöhe, wann ein Ton beginnt, wie lange er dauert und wie hart er angeschlagen wurde. Sie enthält keinen Klang und kein Seitenlayout, nur die Spieldaten. Ziehst du sie in einer DAW wie Logic, Ableton oder FL Studio auf eine Spur, kannst du den Instrumentenklang tauschen, das Timing korrigieren oder transponieren. Die Töne bleiben dabei bearbeitbare Notendaten. Für Produktionsarbeit ist MIDI die richtige Wahl, ebenso für alles, was du über Software abspielen willst. Hast du noch nie Audio in MIDI umgewandelt, fang mit unserem Leitfaden zum Umwandeln von Audio in MIDI an oder wandle direkt Audio in MIDI um.

MusicXML für Notationsprogramme

Mit MusicXML tauschen Notationsprogramme Dateien aus. Das Format bewahrt die eigentliche Notation mit Noten, Rhythmen, Schlüsseln, Tonart und dem vorgesehenen Layout, also deutlich mehr als nur das Timing. MuseScore, Sibelius, Finale und Dorico lesen und schreiben MusicXML, und der Notationseditor von Logic Pro kann es ebenfalls lesen. Nimm MusicXML, wenn du am Notensatz weiterarbeiten, das Layout neu aufbauen oder die Stimme in ein größeres Arrangement übernehmen willst. Das ist so, als würdest du jemandem statt eines Fotos der Seite das bearbeitbare Dokument geben. Wie sich das Format zu MIDI verhält, erklärt MusicXML vs. MIDI. Wenn du die Datei hast und öffnen willst, hilft dir unser Leitfaden zum Öffnen von MusicXML in MuseScore, Sibelius und Finale.

Guitar Pro und Tabs für Instrumente mit Bünden

Transkribierst du ein Instrument mit Bünden, bekommst du zwei weitere Dateien. Eine Guitar-Pro-Datei zeigt Notenschrift und Tabulatur im selben Dokument, synchron zueinander, und gibt für jeden Ton Saite und Bund an. Genau so lesen Gitarrist:innen und Bassist:innen am liebsten. Ein Tab-PDF enthält dieselbe Tabulatur als druckfertige Seite. Beides bekommst du zusätzlich zu PDF, MIDI und MusicXML, wenn die Transkription eine Gitarren- oder Bassstimme ist. Wie das Ganze abläuft, erklärt unser Leitfaden zum Umwandeln von Audio in Gitarren-Tabs, und loslegen kannst du direkt mit dem Gitarren-Tab-Generator.

Welches Format passt zu dir?

Als Faustregel gilt: Drucken mit PDF, produzieren mit MIDI, Notation bearbeiten mit MusicXML und Stimmen für Instrumente mit Bünden aus Guitar Pro spielen. Weil du bei jeder Transkription die drei Grundformate auf einmal bekommst, musst du dich selten für nur eines entscheiden. Exportier das PDF, um heute zu üben, und MusicXML, um später daran zu feilen, ohne noch einmal transkribieren zu müssen. Wenn du genauer zwischen den drei Formaten abwägen willst, die du bei jeder Transkription bekommst, lies unseren Vergleich MusicXML vs. MIDI vs. PDF. Steht schon fest, in welchem Programm du weiterarbeitest, hilft dir unser Leitfaden zum Import von Dateien aus Songscription in MuseScore, Sibelius, Finale und Logic. Aus jeder Aufnahme erzeugst du alle diese Formate, wenn du sie in Noten umwandelst.

Häufige Fragen

Welche Formate kann Songscription exportieren?

Jede Transkription in Songscription lässt sich als PDF, als MIDI-Datei und als MusicXML-Datei exportieren. Transkribierst du ein Instrument mit Bünden wie die Gitarre, bekommst du außerdem eine Guitar-Pro-Datei und ein PDF mit Tabulatur. Im PDF stehen deine druckfertigen Noten, MIDI enthält bearbeitbare Notendaten für eine DAW, und MusicXML ist die Notationsdatei, die sich in MuseScore, Sibelius, Finale und Dorico öffnen lässt. Guitar Pro enthält Notenschrift und Tabulatur zusammen.

Kann Songscription MusicXML exportieren?

Ja. MusicXML bekommst du aus jeder Transkription, und es ist das richtige Format, wenn du die Notation in einem anderen Programm weiterbearbeiten willst. MuseScore, Sibelius, Finale und Dorico lesen und schreiben MusicXML, und auch der Notationseditor von Logic Pro kann es lesen. Anders als MIDI, das nur das reine Timing der Töne festhält, bewahrt MusicXML die eigentliche Notation, also Noten, Rhythmen, Schlüssel und das vorgesehene Layout.

Kann ich eine Datei aus Songscription in MuseScore öffnen?

Ja. Exportiere die Transkription als MusicXML und öffne sie in MuseScore. Dort sind deine Noten vollständig bearbeitbar. Du kannst sie neu setzen, das Layout umbauen und drucken. MusicXML ist die gemeinsame Sprache, mit der Notationsprogramme Dateien austauschen, deshalb öffnet sich derselbe Export auch in Sibelius, Finale und Dorico. Willst du die Töne lieber als reine Daten statt als formatierte Notation, nimm MIDI.

Welches Exportformat eignet sich am besten zum Drucken?

PDF. Ein PDF ist ein festes Abbild der fertigen Noten, in dem jedes Detail des Layouts fixiert ist. Es wird also genau so gedruckt, wie es aussieht, und zum Öffnen brauchst du keine Musiksoftware. Willst du vor dem Drucken noch das Layout anpassen oder die Notation bearbeiten, nimm stattdessen MusicXML und exportier von dort dein eigenes PDF.

Warum kann ich mein exportiertes PDF nicht bearbeiten?

Ein PDF ist absichtlich nicht als Musik bearbeitbar. Es ist ein festes Bild der fertigen Noten, gemacht zum Lesen und Drucken, nicht zum Ändern einzelner Töne. Um die Musik zu bearbeiten, exportier stattdessen MusicXML und öffne es in einem Notationsprogramm wie MuseScore, Sibelius, Finale oder Dorico, oder exportier MIDI und bearbeite es in einer DAW. Songscription liefert dir all das aus derselben Transkription. Hast du ein PDF heruntergeladen und musst doch etwas ändern, exportier einfach noch die MusicXML- oder MIDI-Version.

Zur Person

Andrew Carlins

Geschrieben von

Andrew Carlins

Mitgründer und CEO von Songscription

Andrew hat Songscription in Stanford zusammen mit ein paar anderen Musiker:innen gegründet. Sie hatten es satt, die Noten zu den Songs, die sie spielen wollten, nirgends zu finden. Er ist mit Klavier und Baritonsaxofon aufgewachsen und stand in Musicals auf der Bühne. Das ist zwar schon Jahre her, aus dem Takt ist er nach eigener Einschätzung aber noch lange nicht. Hier schreibt er darüber, wie ein Song von der Aufnahme aufs Papier kommt.

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