RatgeberRatgeberAndrew Carlins•8 Min. Lesezeit

Wie du aus jedem Song Noten machst

Ein Noten-Tool macht aus etwas, das du hören kannst, Noten, die du lesen, bearbeiten und spielen kannst. Das kann eine Aufnahme sein, ein MP3, ein Sprachmemo oder ein Song, der dir nicht mehr aus dem Kopf geht. Zu Noten kommst du auf drei Wegen: Du findest sie, du transkribierst sie aus Audio oder du schreibst sie selbst. Am Ende sollten dabei Noten stehen, die du bearbeiten kannst, und kein starres Bild.

Wie du aus jedem Song Noten machst: vorhandene Noten finden, aus einer Aufnahme, einem MP3 oder einem Sprachmemo transkribieren oder bearbeitbare Noten selbst schreiben

Wenn du früher Noten haben wolltest, blieben dir zwei mühsame Wege. Entweder hast du nach einer veröffentlichten Ausgabe gesucht, die es oft gar nicht gab, oder du hast jede Note von Hand in ein Notensatzprogramm getippt. Gibt es die Musik schon als Aufnahme, brauchst du beides nicht mehr. Ein modernes Noten-Tool hört sich eine Aufnahme an und schreibt die Noten für dich auf. Du fängst also gleich mit richtigen Noten an, die du bearbeiten kannst. Zu Noten kommst du auf drei Wegen: Du findest sie, du transkribierst sie aus einer Aufnahme, einem MP3 oder einem Sprachmemo, oder du schreibst sie selbst. Am Ende sollten dabei Noten stehen, die du bearbeiten kannst, und kein starres Bild.

Anleitungen nach Ziel

Such dir dein Ziel aus. In der Tabelle stehen dazu die passende Anleitung und der nächste Schritt.

Dein ZielAnleitungNächster Schritt
Noten zu einem beliebigen Song machenMusik transkribierenNoten-Tool ausprobieren
Noten aus deiner eigenen Aufnahme machenEin Sprachmemo in Noten verwandelnAufnahme hochladen
Noten zu einem Song, die du nirgends findestNoten zu jedem Song findenSongscription kostenlos testen
Vorhandene Noten herunterladen und bearbeitenKostenlose NotenbibliothekKostenloses Konto erstellen

Zwei Arten von Noten-Tools

Hinter dem Begriff stecken zwei ganz verschiedene Werkzeuge. Ein Notensatzprogramm ist eine leere Fläche, auf der du jede Note selbst setzt. Damit kannst du viel machen, es geht aber langsam, und du musst die Noten schon kennen. Ein KI-Noten-Tool wie Songscription hört sich eine Aufnahme an und schreibt die Noten für dich auf. Dann bearbeitest du fertige Noten, statt jede einzeln einzugeben. Wenn du lieber auf der leeren Fläche anfängst, erklärt dir die Anleitung zum Online-Noten-Tool, wie du Noten von Grund auf erstellst. Im Rest dieser Anleitung geht es um den schnelleren Weg, bei dem die Noten aus Audio entstehen, das du schon hast.

Noten aus Audio machen

Wenn es die Musik als Aufnahme gibt, kannst du daraus Noten machen. Wie das grundsätzlich geht, nach Gehör oder mit KI, steht in Musik transkribieren. Danach spielt die Quelle kaum noch eine Rolle. Für eine Idee auf dem Handy lies Ein Sprachmemo in Noten verwandeln, für einen heruntergeladenen Song MP3 in Noten umwandeln und für eine Aufnahme, die du selbst gemacht hast, Eigene Aufnahmen in Klaviernoten verwandeln. In jedem dieser Fälle schreibt Songscription die Noten aus dem Audio heraus, und du bekommst bearbeitbare Noten.

Noten finden, die es schon gibt

Manchmal gibt es die Noten schon, und du musst sie nur finden. Gibt es sie nicht, oder nur in der falschen Tonart oder im falschen Schwierigkeitsgrad, hilft dir eine Transkription weiter. Noten zu jedem Song finden zeigt dir, wo du suchen kannst und wann du sie besser selbst machst. In der Anleitung zur kostenlosen Notenbibliothek geht es darum, gemeinfreie und kostenlose Noten herunterzuladen und zu bearbeiten. Die meisten schauen zuerst auf MuseScore.com. Ist dein Song dort nicht zu finden, setzt Noten zu einem Song, den es nicht auf MuseScore gibt genau da an. Wenn du die Noten selbst machst, bist du nie auf das angewiesen, was schon jemand veröffentlicht hat.

Bearbeitbare Noten statt eines Bildes

Mit einem starren PDF oder einem Foto von Noten kommst du nicht weiter, sobald du etwas ändern willst. Ein gutes Noten-Tool gibt dir deshalb Noten, an denen du weiterarbeiten und die du als PDF, MIDI oder MusicXML für ein Notensatzprogramm oder eine DAW exportieren kannst. Wenn deine Noten fertig sind, kannst du sie für die Person, die sie spielt, vereinfachen, in eine andere Tonart transponieren oder für ein anderes Instrument arrangieren. Was hinter dem Wort „Transkription“ eigentlich steckt, erfährst du in Was ist Musiktranskription?.

Häufige Fragen

Was ist ein Noten-Tool?

Ein Noten-Tool macht aus Musik lesbare Noten. Davon gibt es zwei Arten. Ein Notensatzprogramm ist eine leere Fläche, auf der du die Noten von Hand eingibst. Ein KI-Noten-Tool wie Songscription hört sich eine Aufnahme an und schreibt die Noten für dich auf. Du fängst also mit richtigen Noten an und nicht mit einer leeren Notenzeile. Heraus kommen bei beiden Noten. Der Unterschied liegt darin, ob du jede Note selbst eingibst oder die Musik aus Audio transkribierst und danach bearbeitest.

Wie mache ich aus einem Song Noten?

Wenn du eine Aufnahme des Songs hast, geht es mit einer Transkription am schnellsten. Lad die Audiodatei bei Songscription hoch, dann werden die Noten ausgeschrieben. Danach kannst du sie bearbeiten, vereinfachen oder transponieren und als PDF, MIDI oder MusicXML exportieren. Gibt es schon eine veröffentlichte Ausgabe, kannst du natürlich auch zuerst danach suchen. Über die Aufnahme kommst du aber auch an Noten zu Songs, die nie offiziell veröffentlicht wurden.

Kann ich aus einer eigenen Aufnahme Noten machen?

Ja. Ein Sprachmemo auf dem Handy, ein Probenmitschnitt oder eine kurze Idee, die du gesummt hast, lassen sich in Noten transkribieren. Je sauberer die Aufnahme, desto genauer wird das Ergebnis. Um eine Melodie festzuhalten, bevor du sie vergisst, reicht aber auch ein grobes Memo. Lad es bei Songscription hoch, dann bekommst du bearbeitbare Noten, an denen du weiterarbeiten kannst.

Muss ich die Noten von Hand schreiben?

Nein. Du kannst jede Note von Hand in ein Notensatzprogramm eingeben, aber wenn es die Musik als Audio gibt, brauchst du das nicht. Wenn du die Aufnahme transkribierst, bekommst du die Noten automatisch und verbringst deine Zeit mit Bearbeiten und Arrangieren statt mit dem Eintippen von Noten in eine Notenzeile. Bei null anfangen musst du nur, wenn es keine Aufnahme gibt.

Am schnellsten legst du mit einem Song los, zu dem du die Noten haben willst. Lad eine Aufnahme bei Songscription hoch und mach daraus bearbeitbare Noten.

Zur Person

Andrew Carlins

Geschrieben von

Andrew Carlins

Mitgründer und CEO von Songscription

Andrew hat Songscription in Stanford zusammen mit ein paar anderen Musiker:innen gegründet. Sie hatten es satt, die Noten zu den Songs, die sie spielen wollten, nirgends zu finden. Er ist mit Klavier und Baritonsaxofon aufgewachsen und stand in Musicals auf der Bühne. Das ist zwar schon Jahre her, aus dem Takt ist er nach eigener Einschätzung aber noch lange nicht. Hier schreibt er darüber, wie ein Song von der Aufnahme aufs Papier kommt.

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